Befund
Schadensbild wie Fäule, Riss oder Insektenbefall, mit Foto, Ausdehnung und vermuteter Ursache – direkt am richtigen Bauteil.
Die ScanAkte ist aus der eigenen Arbeit entstanden: Schäden vor Ort erfassen, statt sie abends im Büro aus Zetteln und Handyfotos zusammenzusuchen. Offline nutzbar, mit QR-Code am Bauteil und fertigem Bericht auf Knopfdruck. Entwickelt für historische Dachwerke und Fassaden.
Warum wir sie gebaut haben
Eine Schadenskartierung im historischen Dachwerk läuft klassisch so: Papierplan unterm Arm, Nummern auf dem Bauteil suchen, Befund notieren, fotografieren, abends alles ins Büro tragen und abtippen. Dabei gehen Zuordnungen verloren, Fotos lassen sich nicht mehr eindeutig zuweisen, und am Ende stimmt die Nummerierung nicht mit dem überein, was am Balken steht.
Die ScanAkte dreht das um: Der Befund entsteht dort, wo der Schaden ist. Foto, Bewertung und Maßnahme hängen von Anfang an am richtigen Bauteil – angelehnt an die Nummerierung, die ohnehin schon am Holz steht.
Vom Befund zur Maßnahme
Eine Schadensliste allein hilft niemandem weiter. In der ScanAkte bekommt jeder Befund die Maßnahme zur Instandsetzung und ihre Dringlichkeit dazu. So wird aus der Bestandsaufnahme direkt die Grundlage für Sanierungsplanung und Ausschreibung.
Schadensbild wie Fäule, Riss oder Insektenbefall, mit Foto, Ausdehnung und vermuteter Ursache – direkt am richtigen Bauteil.
Schadensgrad als Ampel: Auf einen Blick ist zu sehen, wo es eilt und wo nicht.
Je Befund die Maßnahme zur Instandsetzung – von „Beobachten“ bis „Sofortsicherung“. Die Mängelliste im Bericht ist damit zugleich eine Maßnahmenliste.
Weil alles strukturiert erfasst ist, sind Fragen wie „Welche Bauteile brauchen eine Sofortsicherung?“ auf Knopfdruck beantwortet.
Die fachliche Beurteilung liegt bei Denkmalpflege, Sachverständigen und ausführendem Handwerk – die ScanAkte dokumentiert, was sie festlegen.

Auch an der Fassade
Schäden enden nicht am Dachstuhl. Mit der Drohne erfassen wir die Fassade als 3D-Modell – auch dort, wo ohne Gerüst niemand hinkommt. Risse, Abplatzungen und Putzablösungen werden im Modell als Fläche markiert und bemaßt.
Ablauf
Aufnahme des Bauwerks
Laserscan des Dachwerks oder der Fassade. Daraus entsteht die Punktwolke, an der später jeder Befund hängt.
Begehung mit der App
Befunde am Bauteil erfassen: Schadensbild, Foto, Ausmaß, Dringlichkeit. Ohne Netz, ohne Papier.
Kennzeichnung am Bauteil
Auf Wunsch bringen wir QR-Marken an. Wer später davorsteht, scannt und sieht die vollständige Historie.
Auswertung
Befunde werden im Plan verortet und farblich kartiert – der Zustand wird auf einen Blick lesbar.
Bericht
Ausgabe als PDF oder Word: Übersicht, Einzelbefunde mit Fotos, empfohlene Maßnahmen, Dringlichkeiten.
Für wen
Nachvollziehbare Dokumentation des Ist-Zustands – Grundlage für Sanierungskonzept, Abstimmung mit der Behörde und Förderantrag.
Befunde am Tragwerk sauber erfasst, mit Maßnahme und Dringlichkeit. Das Angebot lässt sich daraus direkt ableiten.
Zustand der eigenen Gebäude dokumentiert und über die Jahre fortgeschrieben. Sanierungen lassen sich damit vorausschauend planen.
Befunde belegbar verortet, mit Foto und Datum. Der Bericht entsteht nebenbei statt in Abendarbeit.

Wie wir bei einem denkmalgeschützten Dachwerk vom Papierplan auf die App umgestiegen sind – und was das verändert hat.
Dachwerk-Kartierung lesen
Aus dem Bericht direkt an die Stelle im Gebäude springen – die Punktwolke im Browser, jede Akte mit QR-Code.
Cloudviewer-Projekt lesen
Was die App kann, wie sie offline arbeitet und warum der QR-Code am Bauteil den Unterschied macht.
Beitrag lesenHäufige Fragen
Ja, das war die Grundbedingung. Im Dachstuhl und hinter dicken Mauern gibt es meist keinen Empfang. Alles wird auf dem Gerät gespeichert und später abgeglichen, sobald wieder Verbindung besteht.
Nein. In der Regel erfassen wir die Befunde und Sie bekommen den fertigen Bericht. Wenn Sie selbst fortschreiben wollen, richten wir Ihnen einen Zugang ein und zeigen Ihnen die Bedienung.
Er verbindet das echte Bauteil mit seiner digitalen Akte. Wer Jahre später davorsteht, scannt den Code und sieht sofort, was damals festgestellt und was seitdem gemacht wurde – ohne im Ordner zu suchen.
Ja. Die Ausgabe erfolgt als PDF oder Word, dazu auf Wunsch als Tabelle. Sie sind nicht an unser System gebunden.
Ja, und das ist meist der sinnvollste Weg. Wenn am Bauteil bereits Nummern stehen, richten wir die Akte danach aus, statt eine zweite Systematik danebenzustellen.
In Entwicklung
Rundgang, Punktwolke, Pläne, Schadensakte und Unterlagen gehören zu einem Gebäude – nicht in fünf verschiedene Ordner. Wir führen das gerade zu einer Gebäudeakte zusammen: ein Ort je Objekt, der über die Jahre fortgeschrieben wird und den Eigentümer, Verwaltung und Handwerk gemeinsam nutzen.
Dafür suchen wir Pilotpartner – Wohnungsunternehmen, Hausverwaltungen, Kommunen und Kirchengemeinden, die mit einem oder mehreren Objekten von Anfang an mitgestalten wollen.
Der Umfang entsteht gemeinsam mit den Pilotpartnern. Was heute schon im Einsatz ist: Rundgang, Punktwolke, Pläne und ScanAkte.
Erzählen Sie uns von Ihrem Objekt – wir zeigen Ihnen die ScanAkte an einem echten Beispiel.
Schreiben Sie direkt hier. Ich melde mich in der Regel am selben Tag.